„Ich will den Verbrauchern die Kartoffel schmackhaft machen“

Interview mit der neuen Bayerischen Kartoffelkönigin

© Kerstin Rysavy
Welche  Ziele hat die neue Bayerische Kartoffelkönigin? Kathrin Schoderer aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen über ihre neue Aufgabe.

Welche Verbindung haben Sie zur Kartoffel?

Kathrin I.: Ich bin auf einem Kartoffelbetrieb in Lampertshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen aufgewachsen. Durch den Anbau von Speise- und Stärkekartoffeln auf unserem Hof bin ich bestens mit der bayerischen Knolle vertraut.

Was schätzen Sie an der Kartoffel?

Kathrin I.: Dass sie so vielseitig ist. Kartoffeln können in der Küche zu herzhaften oder süßen Gerichten verarbeitet werden, sie können Beilage oder Hauptgericht sein. Aber auch die Industrie setzt Kartoffeln ein, so genannte Stärkekartoffeln, zum Beispiel als Klebstoff in der Textilfabrik oder im Papierbereich.

Sie sind bis Juli 2015 im Amt. Was haben Sie sich vorgenommen?

Kathrin I.: Ich will den Verbrauchern die Kartoffel schmackhaft machen. Über die Knollen gibt es viel zu erzählen. Ich werde über die verschiedenen Sorten und Kocheigenschaften aufklären und zeigen, was man aus Kartoffeln alles machen kann. Dafür werde ich viel unterwegs sein – zum Beispiel auf Messen, Volksfesten oder Wochenmärkten. Meine Vorgängerin hat rund 100 Termine in einem Jahr absolviert.

Essen Sie gern Kartoffeln?

Kathrin I.: Na klar! Es gibt kein Kartoffelgericht, das ich nicht mag.

Und ihr liebstes Kartoffelgericht?

Kathrin I.: Folienkartoffeln mit Kräuterquark! Das kommt bei mir mindestens einmal in der Woche auf den Tisch. Ich esse aber auch sehr gern Chips.