Bayerische Kartoffel trumpft auf in Berlin

Bayerns Kartoffelbranche höchst zufrieden mit Stand auf Fruit Logistca

© BBV
Das Konzept einer gemeinsamen Marketingstrategie für Kartoffel und Kartoffelprodukte aus Bayern geht auf. Aufgrund der deutlich kleineren Strukturen in Landwirtschaft und Kartoffelhandel wäre für die bayerischen Betriebe ein eigener Messestand weder personell noch finanziell leistbar – durch den Gemeinschaftsstand kann jeder seine Kunden einladen oder auch neue Kontakte knüpfen.

"Die nun dritte Teilnahme an der Messe zeigt Wirkung, unser Stand wird von vielen Kunden gezielt angesteuert – und durch die diesjährige topp Platzierung an einem Hauptgang konnten auch viele neue Kontakte geknüpft werden", berichtet Johann Graf, Geschäftsführer der Bayerischen Kartoffel GmbH. "Der Anteil ausländischer Besucher beträgt rund 80 Prozent, genau dies ist unsere Zielgruppe, schließlich werden aus Bayern rund 200.000 Tonnen Kartoffeln exportiert. Diese Märkte wollen wir halten und ausbauen", so Graf weiter. Andere Kartoffelländer machen es seit langem vor und haben beeindruckende Messeauftritte. Ohne entsprechende Gengenwehr ist zu befürchten, dass Bayern seine  traditionellen Exportregionen an andere Länder verlieren wird.
Als wahres Kartoffelhighlight  kristallisiert sich der Bayerische Kartoffeltreff nach Abschluss des ersten Messetages heraus. "Unsere bayerische ‚mir san mir‘ Mentalität kommt an und wir können dadurch Bayerns Ruf als kompetenten Ansprechpartner für Kartoffeln weiter ausbauen", berichtet Lambert Kaspar, der als Vorsitzender der EG Plattling drei Tage lang mit Standdienst geleistet hat.